Rothirsch

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Rothirsch – König des Waldes

Rothirsch, auch bekannt als Edelhirsch, gilt durch das Fehlen von Elch und Wisent in freier Wildbahn als die größte heimische Wildart. 

Der Hirsch ist das männliche Tier des Rotwildes, das weibliche wird je nach Alter Schmaltier oder Alttier, eine Ansammlung mehrerer Tiere Rudel, genannt. Da weibliches Rotwild kein Geweih trägt werden Alttiere auch als Kahlwild bezeichnet.

Das Rotwild ist in ganz Europa heimisch, kommt in unseren Breitengraden aber fast nur noch in Biotopen vor. Rotwild lebt nicht wie das Rehwild territorial und ist dementsprechend nicht standorttreu, Wanderungen von bis zu 100 km auf in nächste Lebensräume sind keine Seltenheit.

Sie bevorzugen viel Ruhe und lichte Wälder wie sie in der Calmuth zu finden sind.

Hirsche nehmen täglich zwischen 8 bis 20 Kilogramm Äsung zu sich, wie waidmännisch Nahrung genannt wird. Tragendes oder säugendes Kahlwild sowie Hirsche, dessen Geweih heranwächst, haben einen besonders hohen Nahrungsbedarf.

Auf ihrem Speiseplan stehen Gräser, Kräuter, Feldfrüchte wie Rüben und Kartoffeln, die sie mit ihren Vorderläufen ausgraben. Auch Baumfrüchte wie Eicheln, Bucheckern, Kastanien sowie Obst, verschiedene Pilze, Baumrinde, Moos, Flechten, Heidekräuter und junge Zweige von Bäumen und Sträuchern gehören gleichfalls zu ihrem Nahrungsspektrum.

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Den Namen trägt der Rothirsch wegen seiner rotbraunen Färbung in den Sommermonaten obwohl er die Farbe von Herbst bis Frühjahr in ein unscheinbares bräunlich-grau wechselt.

Rothirsche werfen jedes Jahr zum Frühjahr die Stangen ihres Geweihs ab. Bei älteren Hirschen erfolgt der Abwurf bereits Ende Februar, bei jüngeren von April bis in den Mai hinein.

Sofort nach Abwurf beginnt der Rothirsch mit dem Schieben neuer Geweihstangen. Bereits nach 5 Monaten sind sie so mächtig, dass manch starker Hirsch eine Länge von mehr als einem Meter bei einem Gewicht von über 8 kg auf dem Haupte trägt.

Nachdem das Wachstum abgeschlossen ist, beginnen die Hirsche die Basthaut des Geweihs an Zweigen und Sträuchern abzustreifen. In der Waidmannssprache wird dies als „Fegen“ bezeichnet.

Zu Beginn der Brunftzeit stehen sie wieder da, majestätisch im neuen Glanze mit prächtigem Geweih. Und wie jedes Jahr zur Brunftzeit gilt es den höchsten Rang zu erlangen.

Im Alter von sechs Jahren ist ein Hirsch stark genug, um als Platzhirsch sein Rudel Alttiere vor Nebenbuhlern zu verteidigen.

Neben dem Brunftschrei, einem lauten Röhren, gehört das Aufwühlen des Bodens mit dem Geweih und die Geruchsmarkierung des Brunftplatzes zu den typischen Ritualen der Verteidigung.

Auf diese Weise kommt es meist nur zwischen gleich starken Hirschen zu ernsteren Rangordnungskämpfen wohingegen schwächere Beihirsche geduldet werden.

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