Wildschweine

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Wildschweine, auch Schwarzwild genannt, gehören zu den wehrhaftesten Wildtieren unserer heimischen Wälder

Mit gutem Grund werden ihre Zähne Gewaff genannt. Durch stetiges Aneinanderreiben der oberen und unteren Eckzähne werden sie zu wahrhaft scharfen Waffen gewetzt.

Für den Menschen sind die bis zu 50km schnellen Wildschweine eigentlich nicht gefährlich. Doch während der Paarungszeit, in der es darum geht den Nachwuchs zu beschützen und Keiler ihre Hierarchiekämpfe austragen, sollten die Wanderwege besser nicht verlassen werden.

Die Rauschzeit, wie die Paarungszeit bei Wildschweinen genannt wird, kann in unseren Regionen bereits im Oktober beginnen und bis in den März hinein andauern.

Ihre unverwechselbar gedrungene Statur, mit borstigem Fell und ausgeprägtem Rüssel, wie die Nase genannt wird, sind typisch für die Urform unserer Hausschweine. 

Wildschweine sind wahre Allesfresser. So stehen neben Blättern, Trieben, Wurzeln, Baumfrüchten, Kräutern, Pilzen und Flechten ebenfalls Insekten, Eier, Vögel und kleine Säugetiere auf ihrem Speisezettel.

Die männlichen Wildschweine werden Keiler, die weiblichen Bachen und der Nachwuchs Frischling genannt. Erst im zweiten Lebensjahr heißen die Frischlinge Überläufer.

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Die weiblichen Überläufer bleiben in der Rotte beim Muttertier, die männlichen werden zu Beginn der Geschlechtsreife vertrieben und schließen sich vorerst zu einer Überläuferrotte zusammen.

Erwachsene Keiler sind Einzelgänger und nur zur Rauschzeit wieder in der Rotte geduldet.

Streng hierarchisch gibt hier die Leitbache den Ton an. Als älteste und erfahrenste Bache bestimmt sie alle wesentlichen Aktivitäten von der Nahrungssuche bis hin zu dem Zeitpunkt wann die Rauschzeit aller Bachen der Rotte beginnen soll.

Erst wenn die Leitbache „rauschig“, d.h. paarungswillig wird, folgen ihr der Reihe nach erst die älteren Bachen, dann die Überläuferbachen und zuletzt die bereits geschlechtsreifen, weiblichen Frischlinge.

Während der 3 Monate, 3 Wochen und 3 Tage andauernden Tragzeit bauen sich die Muttertiere einen sogenannten Wurfkessel in den sie sich zum frischen zurückziehen.

Einer von durchschnittlich 6 neugeborenen Frischlingen wiegt gerade mal 300 Gramm. Noch kaum zu glauben, dass ein Keiler im Laufe seines Lebens stolze 200 kg stark werden kann.

 

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